Ho ho ho in Singapur

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Waaas, Du willst eine Woche nach Singapur, da ist es doch so langweilig, drei Tage reichen vollauf. – das war es was ich vorab verschiedentlich gehört habe.

Singapur ist vermutlich die sauberste Stadt der Welt, mit einem extrem hohen Grad an Organisiertheit. Aller Alltag ist vorausgedacht und jede das Zusammenleben störende Abweichung wird reglementiert. Überall wird man darauf hingewiesen was man darf und was nicht. Praktischerweise ist die entsprechende (Geld)Strafe in saftiger Höhe auch gleich mit abgedruckt.
Kaugummis sind bekanntermassen komplett verboten, die Einfuhr von Zigaretten ebenfalls. Geraucht wird öffentlich nur draussen, in speziell gekennzeichneten Zonen. Sitzen hier, stehen da, keine Durians in der U-Bahn.
Auf die Dauer würde es mir vermutlich ziemlich auf den Geist gehen, nach Sri Lanka fand ich all die Sauberkeit und Geordnetheit sehr angenehm.
Es gibt ein paar Dinge anzuschauen, da es aber durchgehend unfassbar heiss und sonnig ist, hielt sich meine Motivation stundenlang durch die Stadt zu laufen ziemlich in Grenzen. Es gibt beeindruckende moderne Architektur (man hat den Eindruck kein Gebäude wär älter als 10 Jahre und überall wird auch abgerissen und neugebaut), hübsche Parks und ein paar Ausflugsziele auf den vorgelagerten Inseln. Die Zeit vertreibt man sich in Singapur aber am besten mit Shopping und Essen. Shopping ist nicht so meins, also habe ich mich aufs Essen konzentriert. Chinesen, Malayen und Inder sind die größten Bevölkerungsgruppen und alle haben ihre eigenen Viertel, wo es sensationelles Strassenessen zu lächerlichen Preisen gibt (Wobei man vor einigen Jahren im Kontroll- und Hygienewahn alle Essenstände in den Vierteln zusammen in sogenannte hawker stalls gepfercht hat, überdachte Stände wo man Essen kauft und dazwischen sitzen kann.), dazu tolle Restaurants in allen Preisklassen.

Bei meinem Fotoworkshop in Burma kam ja ein Großteil der Teilnehmer aus Singapur und so hatte ich für meine Zeit schon diverse Verabredungen zum Ausgehen, Fotowalken, Ausstellungseröffnungen auch zur Weihnachtsfeier des Workshopveranstalters. Die leider einen Tag zu spät stattfand. Zunächst. Erfreulicherweise konnte ich meinem Flug um einen Tag verschieben und konnte mir die volle internationale Weihnachtsdröhnung geben. Und das in kurzen Hosen.

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