Menschen am Sonntag (in B.A.)

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Der Sonntag ist ja der Tag an dem sich der emsige Porteño, so die Selbstbezeichnung der Buenosairiander, dem Müssiggang hingibt. Der Rest der Woche ist vermutlich anstrengend genug, all die ganzen Tanzveranstaltungen, schicken und nicht so schicken Restaurants, Bars und Boulevards die rund um die Uhr bevölkert werden müssen. (Heute ist übrigens Streik der öffentlichen Bediensteten. Keine Busse, keine UBahn, keine Müllabfuhr, in einer Stadt mit 12 Millionen Menschen. Erstaunlicherweise merkt man kaum etwas davon. Ausser dass halt Müll rumliegt und man kein Taxi bekommt.). Am Sonntag aber wird geruht oder flaniert (da läuft der Porteño dann noch langsamer als er es eh schon tut) Besonders gern in den diversen Parks der Stadt oder auf Feria – einer Mischung aus Trödel- und Jahrmarkt. Und um Punkt fünf, keinesfalls früher, wird Kuchen gegessen. In den Parks tauchen plötzlich Scharen mobiler Backwarenverkäufer und auf der Feria gibt es endlose Schlangen an Ständen die Minuten vorher menschenleer waren.

 

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