Tokyo Tsukiji Fishmarket

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In keiner Reportage über die Stadt darf sie fehlen, die Thunfischauktion auf dem Tokioter Fischmarkt. Jeden Morgen gegen fünf werden dort große Mengen Thunfische für riesige Summen versteigert, pro Fisch werden da schon mal ein paar hunderttausend Euro fällig. Um so genauer schauen sich die Händler die Ware vorher an, es wird gerochen, geklopft, mit der Taschenlampe durch Fleischproben geleuchtet, ein bisschen genascht. Und man kann dieser Auktion beiwohnen. Morgens um halb sechs. Ab fünf werden die täglich 120 Plätze vergeben. Doof nur dass die Ubahn erst so ab halb sechs fährt. Man muss sich also vorher die Nacht um die Ohren schlagen. Was in Tokyo überhaupt kein Problem ist. Doof nur wenn man um halb fünf ankommt und feststellt, dass die Plätze alle schon vergeben sind weil die Schlauen schon ab halb drei gewartet haben. Der zweite Versuch, ich verbringe den Abend in einem Onsenbad mit intensiver Körperpflege und liege ein paar Stunden in heissem Wasser aus Mineralquellen. Wie es sich gehört mit einem gefalteten Handtuch auf dem Kopf. Dann noch ein paar Stunden durch die nahezu menschenleere Stadt spazieren, ein paar Fotos machen und schon ist es halb drei. Überraschenderweise bin ich nicht der erste und bis halb vier sind mehr als genug Menschen für die heutige Tour da. Wir bekommen gelbe Warnwesten und dürfen noch knappe zwei Stunden etwas beengt in einem Raum warten. Die Mitwartenden sind redselig und unterhaltsam und so vergeht die Zeit schneller als befürchtet. Der Weg über den Markt zur Auktionshalle hat was vom Pekinger Stadtverkehr, auf Fußgänger nehmen die flotten Elektrokarren keine Rücksicht, zumal wenn es sich um nervige Touristen handelt.  Und dann gehts los, eine knappe halbe Stunde lässt man uns zusehen bevor man uns wieder aus der Halle treibt. Warten macht hungrig. Sehen meine neuen Freunde aus der Warteschlange genauso und so gibt es um kurz nach sechs ein solides Sushi-Frühstück, mit dem frischesten Fisch den man sich nur wünschen kann. Und dazu ein kaltes Bier.

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