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Dinge zum ersten Mal tun: 4D Kino

Es rumpelt, es wackelt und schaukelt, zischt und qualmt.

Diesmal sitze ich ich nicht in altersschwachen Zug irgendwo im Dschungel sondern in einem gut klimatisierten Hightech-Kino, ausgestattet mit 4DX, quasi einer Erweiterung zum 3D-Kino. Es läuft der dritte Hobbit, der am wenigsten langweilige Teil der Trilogie. Es gibt natürlich Kampfszenen epischen Ausmaßes, allerlei Gegenstände und Viechzeug fliegen rum, manches landet im Wasser.  Alles sieht super aus in IMAX 3D und wird zusätzlich mit den 4DX Effekten verstärkt, manches sehr beeindruckend, wenn z.B. der Sitz den Flugbewegungen folgt und man das Gefühl hat es geht grad wirklich bergab oder das Gerüttel während irgendein Zwerg/Zauberer/Vulkan…äh Elbe auf einem Elch oder Schwein oder auch mal auf einem Pferd reitet. Prima ist es, wenn der Ork von hinten einen Speer durchs Gekröse geschoben bekommt und im Moment wo sich der Stahl ins faulige Orkfleisch bohrt, etwas im Sitz sehr kräftig gegen den eigenen Rücken drückt. Lustig sind auch die Blitze im Saal, die Lichteffekte im Film verstärken und das Wasser was einem ins Gesicht spritzt. Ein bisschen lächerlich sind die Dufteffekte. Angeblich gibt es 1000 verschiedene, ich hab immer nur Klostein und Wunderbaum gerochen. Und ein bisschen nervig ist, dass man die ganze Zeit die Elektromotoren sirren hört, die die Sitze bewegen.

Insgesamt aber eine sehr lustige Erfahrung, die auch nur doppelt soviel wie ein normales Kinoticket gekostet hat.

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dprk

Revolutionäre Bilder

„Like the leading article of the Party paper, the cinema should have great appeal and move ahead of the realities.  Thus, it should play a mobilizing role in each stage of the revolutionary struggle.“
Kim Il Sung

Erstaunlicherweise ist es ja schon wieder über einen Monat her seit ich aus Nordkorea zurück bin. Die Woche dort wirkt immer noch nach, es gibt so viele Erinnerungen. Während der Reise wurde unsere Gruppe von einem Kameramann des Reiseveranstalters begleitet, der uns beim Besichtigen all der großen Errungenschaften gefilmt und das ganze zu einer packenden Dokumentation zusammengeschnitten hat, ganz nach den Vorgaben des größten Cineasten aller Zeiten, dem Genossen Kim Jong Il.

Um das ganze erträglicher zu machen könnt ihr beim Anschauen auch ein kleines Trinkspiel spielen. Jedes Mal wenn ich zu sehen bin, trinkt ihr einen Schnaps. Und wer es bis zum Ende durchgehalten hat, sollte dann ordentlich einen drin haben.

So und jetzt Boxen aufdrehen und viel Spass!

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Japan

Wir sind die Roboter

Weil man ja nicht immer nur rumlaufen und essen kann, habe ich den heutigen Tag durch ein wertvolles kulturelles Highlight aufgewertet. Das Roboter-Restaurant in Shinjuku.  Das Essen kann man sich getrost sparen aber die Show ist sensationell und vermutlich ziemlich einmalig. Ich habe vorher überlegt ob ich da wirklich rein will da es ja schon ein bisschen albern ist und auch recht teuer aber jetzt bin ich sehr froh dass ich dort war, weil es wirklich einmalig ist und auch sehr albern. Anderthalb Stunden Licht, Lärm, Rauch, Quatsch, Geschreie, Roboter und natürlich die Roboterassistentinnen.