Seit gestern bin ich in Shanghai, angereist mit dem CRH, quasi der deutsche ICE auf Speed, 1400km in gut fünf Stunden.
Shanghai am Sonntag ist ziemlich cool, kaum Verkehr, überall entspannte Menschen und ich habe Jeffrey getroffen, einen jungen Fotografen der mir spontan die halbe Stadt gezeigt hat.
Kategorie: china
Beijing revisited
Ich war ja in Korea, genau im nördlichen Teil dieses schönen Landes. Da Reisen dorthin immer von Peking aus beginnen, dachte sich meine kleine Reisegesellschaft, wenn wir schon mal da sind, dann bleiben wir hier gleich noch ein paar Tage, erholen uns von der Gehirnwäsche der vergangenen Tage, probieren was die Pekinger Küche so zu bieten hat, besichtigen ein paar Schauplätze aus „Der letzte Kaiser“ , gucken ob die Mauer wirklich so lang ist und schauen mal wie der Chinese in seiner natürlichen Umgebung so tickt. Da wir noch sehr mit Erinnern und Verarbeiten beschäftigt waren, haben wir das Ganze eher ruhig angehen lassen und mehr als eine Art Zugabe nach dem Motto Buy one, get one free verstanden.
Weiter als Pjöngjang und Peking können zwei Orte vermutlich nicht voneinander entfernt sein, jedenfalls was den Puls der Stadt angeht. Peking ist laut, schmutzig, rast- und uferlos, verstopft. Der Verkehr auf den Strassen ist eine Frechheit, läuft aber erstaunlich flüssig (der einzige Störfaktor sind die Fußgänger).
Wir hatten noch ein paar schöne Tage in einem wirklich netten Hostel, haben alles gegessen was sich uns dargeboten hat (Sichuan Pepper ist mein neues Lieblingsgewürz!), haben gesehen was wir sehen wollten, ein bisschen entspannt und haben auch immer wieder zwischendurch Bestkorea gesprächstherapeutisch aufgearbeitet.
Die gelbe Gefahr
Das dem Bild ist keine Sonnenfinsternis, das ist der beruehmte Pekinger Smog, auf einem bis 500 gehenden Index wurde heut der Wert 441 erreicht, Stufe Hazardous. Es brennt in den Augen, macht Kopfschmerzen, Husten und ein lustiges Prickeln auf der Zunge.
Beijing first impressions
Angekommen.
Nach einem einigermassen entspannten Flug sind wir in Peking angekommen, haben schnell unser Hotel gefunden, eingecheckt und sind gleich los zum Tiananmen Square, man wartete schon auf uns und alle alle anwesenden chinesen wollten sich mit uns fotografieren lassen. Die erste Runde Essensbingo in einem chinesischen Restaurant haben wir gewonnen. Jetzt schlafen und morgen geht es mit dem zug nach Pyongyang. Und da sind wir dann wirklich offline.















